Pfarrverbund


Kirchengemeinden der Region Mitte ab 1. Januar 2024 pfarramtlich verbunden

Die Kirchenvorstände der Kirchengemeinden unserer Region Mitte (Weyhausen, Jembke, Brome-Tülau und Ehra) haben beschlossen, ab Januar 2024 eine pfarramtliche Verbindung einzugehen. Sie soll die Kooperation der Kirchengemeinden stärken und langfristig eine gleichwertige pfarramtliche Versorgung der Kirchengemeinden der Region Mitte gewährleisten.  Absprachen und Aufgabenverteilung unter den Hauptamtlichen können so auf dem "kurzen" Dienstweg erfolgen. 

Die Erfahrungen, die wir in den letzten Jahren mit der pfarramtlichen Verbindung in Brome, Tülau und Ehra machen durften, können wir nun in die neue Vereinbarung mit einbringen. 

Die pfarramtliche Verbindung wird aufgrund der Anträge der beteiligten Kirchengemeinden vom Kirchenkreisvorstand beschlossen und kann zum Jahreswechsel 2023/2024 umgesetzt werden. 

Die Kirchen in unserem ("kleinen", dh. bisherigen) Pfarrverbund:

Quelle: H. Kramer

Die St.Pancratius-Kirche in Altendorf:

Die St. Pancratius-Kirche in Altendorf entstand vermutlich bereits im 9. Jahrhundert zu einer Zeit, als Altendorf der Kirchort einer großen Pfarre mit ca. 30 umliegenden Ortschaften war. Sie ist ein besonderes Schmuckstück innerhalb der Sehenswürdigkeiten der Region.

Quelle: H. Kramer

Die Liebfrauenkirche in Brome:

Die Liebfrauenkirche in Brome wurde 1841-1842 nach Plänen des Konsistorialbaumeisters Friedrich August Ludwig Hellner erbaut. Die erste Kirche, vermutlich aus dem 15. Jahrhundert, wurde bei einem Großbrand 1807 zerstört.

Quelle: H. Kramer

Die St. Michaelis-Kirche in Ehra:


Im Jahre 1901 wurden die Ortsteile Ehra, Lessien und Boitzenhagen zu einem eigenen Pfarrbezirk der Kirchengemeinde Brome-Altendorf zusammengeschlossen und eine neue Pfarrstelle - zunächst als Außenstelle von Brome-Altendorf - eingerichtet. Die Kirche und das Pfarrhaus entstanden 1903 in einer seltenen Architektur: Nach Plänen des Konsistorialbaumeisters Professor Mohrmann/Hannover wurden Kirche und Pfarrhaus in Ehra unter einem gemeinsamen Dach erbaut.Ihren Namen erhielt die Kirche im September 1955. Die Michaels-Figur, die unsere Kirche schmückt, stammt von einem Stuttgarter Künstler. Das Gotteshaus wurde in den siebziger Jahren nach umfangreichen Renovierungsarbeiten als einziges im Altkirchenkreis Wittingen mit Stühlen ausgestattet.

Quelle: H. Kramer

Die St. Johannis-Kirche in Tülau

Die St.Johannis-Kirche wurde 1929/1930 nach Plänen des Fahrenhorster Zimmermeisters Adolf Schulze erbaut. Ihren Namen erhielt sie im Jahre 1953. Zwischen 1997 und 1999 wurde sie rundum und aufwändig renoviert, mit Zuschüssen der Landeskirchenleitung und Spenden der Tülauer Gemeindeglieder.

Pfarramtlich verbunden - gemeinsam ("glaubens"-)stark:

Die von den Kirchenvorständen der Kirchengemeinden Brome-Tülau und Ehra beantragte pfarramtliche Verbindung der Kirchengemeinden wurde vom Landeskirchenamt der Hannoverschen Landeskirche genehmigt und ist am 1. Oktober 2003 in Kraft getreten. Die Zusammenarbeit der Pfarrämter in Brome und Ehra hat sich bewährt und hat damit auch eine rechtliche Grundlage, deren Umsetzung künftig von den Kirchenvorständen und den Pfarrämtern verantwortet wird.

Gemeinsame Aufgaben und Ziele:

Wir wollen als Kirche da sein für die Menschen, die an den Schnittpunkten ihres Lebens Begleitung und Betreuung suchen.

Wir wollen die Frohe Botschaft von Jesus Christus, der Gottes Liebe zu den Menschen gebracht hat, verkündigen und in unserem Alltag konkret werden lassen. Gemeinsam suchen wir nach Verdeutlichung und Konkretion, die Güte Gottes in unserer Zeit neu sprachfähig zu machen.

Wir wollen uns und Sie an der Vielfalt und Vielgestaltigkeit kirchlichen Lebens teilhaben lassen und Sie einladen, die bunte Landschaft des Miteinanders mit Ihren Gaben und Fähigkeiten, mit Ihrem Engagement zu ergänzen.

Wir wollen als Kirche eine geistliche Heimat bieten, ein geistliches Zuhause, in dem die Mitglieder sich unter ihresgleichen wiederfinden. "Kirche für Sie da" will eine Einladung sein, sich zu informieren und sich zu beteiligen.

Sind Sie dabei? Wollen Sie mitmachen? Wir freuen uns auf Sie. Rückmeldungen, Kritik, Vorschläge und Ergänzungen zu einem Leitbild s. unter Kontakt.