Verbundene Kirchengemeinden Brome-Tülau und Ehra


Die Kirchen in unserem Pfarrverbund:

Die St.Pancratius-Kirche in Altendorf:

Die St. Pancratius-Kirche in Altendorf entstand vermutlich bereits im 9. Jahrhundert zu einer Zeit, als Altendorf der Kirchort einer großen Pfarre mit ca. 30 umliegenden Ortschaften war. Sie ist ein besonderes Schmuckstück innerhalb der Sehenswürdigkeiten der Region.

Die Liebfrauenkirche in Brome:

Die Liebfrauenkirche in Brome wurde 1841-1842 nach Plänen des Konsistorialbaumeisters Friedrich August Ludwig Hellner erbaut. Die erste Kirche, vermutlich aus dem 15. Jahrhundert, wurde bei einem Großbrand 1807 zerstört. 


Die St. Michaelis-Kirche in Ehra:


Im Jahre 1901 wurden die Ortsteile Ehra, Lessien und Boitzenhagen zu einem eigenen Pfarrbezirk der Kirchengemeinde Brome-Altendorf zusammengeschlossen und eine neue Pfarrstelle - zunächst als Außenstelle von Brome-Altendorf - eingerichtet. Die Kirche und das Pfarrhaus entstanden 1903 in einer seltenen Architektur: Nach Plänen des Konsistorialbaumeisters Professor Mohrmann/Hannover wurden Kirche und Pfarrhaus in Ehra unter einem gemeinsamen Dach erbaut.Ihren Namen erhielt die Kirche im September 1955. Die Michaels-Figur, die unsere Kirche schmückt, stammt von einem Stuttgarter Künstler. Das Gotteshaus wurde in den siebziger Jahren nach umfangreichen Renovierungsarbeiten als einziges im Altkirchenkreis Wittingen mit Stühlen ausgestattet. 


Die St. Johannis-Kirche in Tülau

Die St.Johannis-Kirche wurde 1929/1930 nach Plänen des Fahrenhorster Zimmermeisters Adolf Schulze erbaut. Ihren Namen erhielt sie im Jahre 1953. Zwischen 1997 und 1999 wurde sie rundum und aufwändig renoviert, mit Zuschüssen der Landeskirchenleitung und Spenden der Tülauer Gemeindeglieder.

Pfarramtlich verbunden - gemeinsam ("glaubens"-)stark:

Die von den Kirchenvorständen der Kirchengemeinden Brome-Tülau und Ehra beantragte pfarramtliche Verbindung der Kirchengemeinden wurde vom Landeskirchenamt der Hannoverschen Landeskirche genehmigt und ist am 1. Oktober 2003 in Kraft getreten.  Die Zusammenarbeit der Pfarrämter in Brome und Ehra hat sich bewährt und hat damit auch eine rechtliche Grundlage, deren Umsetzung künftig von den Kirchenvorständen und den Pfarrämtern verantwortet wird.

Gemeinsame Aufgaben und Ziele:

Wir wollen als Kirche da sein für die Menschen, die an den Schnittpunkten ihres Lebens Begleitung und Betreuung suchen.
 
Wir wollen die Frohe Botschaft von Jesus Christus, der Gottes Liebe zu den Menschen gebracht hat, verkündigen und in unserem Alltag konkret werden lassen. Gemeinsam suchen wir nach Verdeutlichung und Konkretion, die Güte Gottes in unserer Zeit neu sprachfähig zu machen.
 
Wir wollen uns und Sie an der Vielfalt und Vielgestaltigkeit kirchlichen Lebens teilhaben lassen und Sie einladen, die bunte Landschaft des Miteinanders mit Ihren Gaben und Fähigkeiten, mit Ihrem Engagement zu ergänzen.
 
Wir wollen als Kirche eine geistliche Heimat bieten, ein geistliches Zuhause, in dem die Mitglieder sich unter ihresgleichen wiederfinden. "Kirche für Sie da" will eine Einladung sein, sich zu informieren und sich zu beteiligen.
 
Sind Sie dabei? Wollen Sie mitmachen? Wir freuen uns auf Sie. Rückmeldungen, Kritik, Vorschläge und Ergänzungen zu einem Leitbild  s. unter Kontakt.

Der neue Stellenplanungszeitraum 2017 – 2022 in der Region Mitte

Was der Kirchenkreistag des Kirchenkreises Wolfsburg-Wittingen im Jahr 2016 beschlossen hat, soll nun schrittweise umgesetzt werden.

Rückläufige Kirchensteuereinnahmen bei sinkenden Gemeindegliederzahlen und schwindendem Interesse an kirchlicher Arbeit stellen die Kirchengemeinden auch in den kommenden Jahren vor eine Herausforderung:  das sich für die Finanzplanung 2017-2022 ergebende finanzielle Defizit soll ausgeglichen werden durch die Anpassung der Prozentsätze für die Grundzuweisungen für Bau und Sachkosten, sowie durch die Fortschreibung des Stellenrahmenplans, der vorsieht, dass Planungsregionen gebildet werden. Die Kirchengemeinde Ehra ist nun Teil der Region Mitte, zusammen mit Brome-Tülau, Jembke und Weyhausen. Alle Kirchengemeinden sind nun Teil größerer Planungseinheiten. Das Ergebnis ist kirchenkreisweit eine größtmögliche Beibehaltung des bisherigen Personalbestandes bei der Schaffung eines Personalkostenschlüssels pro Gemeindeglied, der in allen Regionen in etwa gleich hoch ist. Das gibt den Kirchengemeinden für die nächsten Jahre Planungssicherheit und steckt den Spielraum ab, in den ländlich geprägten Gemeinden auch die Präsenz in der Fläche zu gewährleisten.

Das heißt im Klartext: in Zukunft wird unsere Kirchengemeinde verstärkt nicht mehr nur mit Brome-Tülau, sondern auch mit Jembke und Weyhausen zusammenarbeiten. Die Personalstellen konnten zwar gehalten werden, künftig wird es aber erhebliche Einbußen bei den Zuweisungen für Bau- und Sachkosten geben. Für Projekte, die wir vor Ort anschieben oder erhalten, sind wir also in Zukunft verstärkt auf Spendenmittel angewiesen. Deswegen sind wir dankbar für alle wohlgemeinten Spenden und Zuwendungen seitens von Freunden, Gemeindegliedern und Gönnern. Wir denken dabei aber nicht nur an den finanziellen Aspekt, sondern auch an alle Formen des Mitmachens und alle Möglichkeiten, sich bei Gottesdiensten, Veranstaltungen und Aktionen personell zu beteiligen. In Zukunft wird bei aller Regionalisierung auch das Zusammenrücken, die Besinnung auf das eigene kirchliche Profil und das Wahrnehmen der Angebote vor Ort gefragt sein.

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